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    Beamte des Staates, der Polizei und der Justiz


    Es ist augenfällig, daß es im "Köberle"-Fall eine Vernetzung von Interessen gibt. Wer welche Interessen gehabt hat, wie sie verwirklicht worden sind, oder nicht - das herauszufinden läßt das Opfer des Attentats von Rammenau nicht zur Ruhe kommen.

    Wie die Masse der "normalen" Bundesbürger auch, war Köberle bis zu diesen äußerst denkwürdigen Ereignissen Ende Juli 1996 ein staatsloyaler bundesdeutscher Durchschnitts-unternehmer, der in seinem Leben sowohl Höhen erklommen, als auch Tiefen durchschritten hat. Aber: Das, was er in der Zeit nach dem Attentat an Entgleisungen und behördlichem Dilettantismus hat erleben müssen, läßt - nicht nur bei ihm - Zweifel an Grundsätzen dieser Gesellschaft aufkommen.

    Ausschlaggebend für diese Zweifel ist u.a. das Engagement derjenigen, die ihren Namen für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung hergegeben haben, wie:


    Name im Roman Bemerkungen / Eigenheiten
    a) Mitarbeiter des Sächsischen Finanzministeriums
    Prof. Dr. Milbradt **  
  • damals Finanzminister,
    heute Ministerpräsident von Sachsen

    Er hat - so die Meinung nicht nur von Köberle - die volle politische Verantwortung für die Rechtsbrüche, sowie eine wesentliche Mitverantwortung für die Unterdrückung neuer Ermittlungen zu tragen.

    Er hat an sich auch die konzeptionslose Steuerverschwendung der Sanierungs- und künftigen Unterhaltungskosten der Schloß-anlage vollumfänglich zu verantworten!

    Ministerialdirigent
    Dr. Dr. Muster
    Dr. Muster
  • höchster Beamter im Finanzministerium
  • duldete und unterstützte den Rechtsbruch durch die Mitarbeiter des SMF / Schlösserverwaltung

    Er unterschrieb rechtsunwirksame Heimfallerklärungen am 11.10.95 / 30.04.96 sowie eine weitere unwirksame Rücktrittserklärung zum 01.04.98.

    Der Erbbaurechtsvertrag wurde erst am 01.07.1999 durch Rücktrittserklärung des SMF formell beendet. Zum Zeitpunkt des Attentats waren der Vertrag und die Bau-genehmigung gültig!

    Herr Liese **  
  • unfähiger juristischer Mitarbeiter im SMF
  • unterstützte die gegen den Bestand des Vertrages gerichteten Aktionen

    Am 26.02.96 übersandte Liese der Staatsanwaltschaft Bautzen eine Kopie des Erbbaurechtsvertrages und scheute in diesem Zusammenhang auch nicht vor einer Falschaussage in einem schweben-den Ermittlungsverfahren zurück.

    Frau Kretschmar  
  • Pressesprecherin beim SMF
  • vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit, um vom Tatmotiv Schloß abzulenken

    Sie verkündete nach dem Mordanschlag, der Erbbaurechtsvertrag wäre durch das SMF beendet worden.
    Auf Nachfrage von Benno Timm (Sächsische Zeitung) zum Gespräch vom 22.07.96 bei Präsident Fischer blieb sie die Antwort auf seine Frage schuldig.

    Gerold Fischer  
  • Präsident des Landesamtes für Finanzen

    nach einem Gespräch - in großer Runde - am 22.07.96 bestimmte Fischer:

    1. der Erbbaurechtsvertrag ist im Grundbuch einzutragen
    2. das Hotel wird in der genehmigten Form gebaut
    Die nachgeordneten Behörden werden zur Zusammenarbeit verpflichtet.

    Damit hatte das Schloßhotel freie Fahrt !

    Am 30.07.96 - nur ein Woche später - geschah der Mordanschlag !! Wirklich nur ein Zufall?

    b) MitarbeiterInnen von Ermittlungsbehörden
    Ines Grajcarek  
  • Staatsanwältin, Bautzen
  • "ich brauche nur ein Geständnis - das Motiv interessiert mich nicht!"

    Sicherlich eine der unglaublichsten Ermittlungsleistungen bei einem versuchten Tötungsdelikt in der neueren deutschen Rechstgeschichte.
    Sie legte unvollständige Akten dem Gericht vor und ließ nach dem Urteil alle Beweis-mittel vernichten, auch - widerrechtlich - die "Tatwaffe".

    Staatsanwalt Schindler  
  • heute Leitender Oberstaatsanwalt Bautzen
  • Verletzung der Dienstaufsichtspflicht, vermutlich vorsätzlich und auf Wunsch von ganz weit oben
    Kriminaloberkommissar
    Pietsch
     
  • Kripo Bautzen - nicht Mordkommission!
  • archivierte Aussagen als Lose-Blatt-Sammlung
  • hinterfragte nicht einen Widerspruch

    Pietsch versuchte, von Köberle in dessen hilflosem Zustand Aussagen zu erschleichen.
    Er schloß die Vernehmung von Köberle nie ab! In vorauseilendem Gehorsam vernichtete er bereits im Oktober 1997 die heiße "Tatwaffe"

    Kriminalhauptkommissar
    Wehder
     
  • Kripo Bautzen
  • verletzte gröblichst seine Aufsichtspflicht
    Wolf Dieter Pfeifer  
  • Leiter Dezernat Sonderfälle in Dresden

    Frau Köberle-Zeller übergab ihm die anonymen Notizen. Seine erste Reaktion:

    "Das waren Profis!"

    Pfeifer zeigte Frau Köberle-Zeller ein an MP Biedenkopf gerichtetes Erpressungs-schreiben im Zusammenhang mit dem Mordanschlag. Die Ermittlungen wurden eingestellt, indem man aus "Profis" Spinner und Wichtigtuer machte.

    Richter
    Jörg Kindermann
     
  • Vorsitzender Richter im Strafverfahren Hilgert

    Er "zog" mit ziemlicher Eile das brisante Verfahren durch.

    Köberle - einziger Tatzeuge - wurde gar nicht vernommen!

    Nicht ein Widerspruch wurde geprüft und das Urteil in "verkürzter" Form geschrieben - höchst ungewöhnlich bei einem versuchten Tötungsverbrechen ...

    StA, später Richter
    Manfred Weisel
     
  • Beisitzender Richter im Strafverfahren Hilgert

    Im Nov. 95 übergab und erläuterte Köberle StA Weisel eine Strafanzeige im Zusam-menhang mit dem Erbbaurechtsvertrag. Weisel gab der Ermittlungsakte das Aktenzeichen.
    Im Strafverfahren gegen Hilgert schien Weisel als beisitzender Richter das alles vergessen zu haben.
    Keine Fragen - keine Zweifel. Hauptsache: - ein Urteil und eine geschlossene brisante Akte. Über 7 Jahre nach dem Urteil begeg-neten sich Weisel und Köberle. Beide erkannten sich wieder!

    Richterin
    Christa Senkbeil
     
  • Richterin am LG Bautzen
  • Beisitzende Richterin im Strafverfahren Hilgert

    Keine Fragen - keine Zweifel - nur ein Urteil!

    Dr. Beuthin  
  • Gerichtsmediziner Uniklinik Dresden

    Am Tag der Tat - ohne Kenntnis von Hin-tergründen - sagt Dr. Beuthin, daß die Verletzung von einem kleinkalibrigen Geschoß herrühre. Im Gutachten konnte er dazu nichts mehr sagen, weil - angeblich - nur Weichteile getroffen worden seien.

    Dem OP-Bericht zufolge verletzte die Kugel aber die vierte Rippe!

    Lt. Dr. Beuthin verläuft der Schußkanal von vorne unten - nach hinten oben. Tatsächlich ist es aber genau umgekehrt: Von hinten unten - nach vorne oben. Auch die Höhenangaben sind falsch!

    In diesem "Gutachten" stimmt rein gar nichts! Es riecht sehr nach einem Gefälligkeitsgutachten!

    Noch ein paar Worte zum Thema Gutachten des LKA Dresden:

    Dem zu folgen lag die Schußentfernung zwischen 50 bis 80 cm, evtl. darunter. Bei einer solchen Entfernung müßten Nahschußzeichen auf dem Shirt sein. Aber sie waren nicht vorhanden.

    Das Gutachten ist entweder falsch oder das zur Untersuchung gebrachte Shirt war manipuliert oder gar vertauscht worden. Letzteres ist wahrscheinlich zutreffender.

    StAin Grajcarek gab nach Abschluß des Strafverfahrens die Anweisung, Hilgert seine Kleidung zurückzugeben, die von Köberle aber zu vernichten. Selbst der kleine Barbetrag von DM 3.35 wurde ungefragt konfisziert...

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