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  • Eine Idee
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    Ein Vertrag
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    Ein Freund,
    wird zum Verräter
    Eine Staatsanwältin
    will sich profilieren
    Ein Kriminalist
    ohne Erfahrung
    Ein Richter
    ohne Profil

    Bereits wenige Stunden nach dem Mordanschlag erklärte die ermittelnde Staatsanwältin Ines G r a j c a r e k von der Staatsanwaltschaft Bautzen Frau Zeller (Lebenspartnerin von Köberle), als diese massiv auf das Tatmotiv Schloß hinwies:

    "Das Tatmotiv und die Hintergründe interessieren mich nicht. Ich brauche nur einen
    Täter und sein Geständnis, damit ich diesen verurteilen kann!
    "

    Am nächsten Morgen präsentierte Hilgert sein (falsches) Geständnis und sein (falsches) Tatmotiv. War Staatsanwältin Grajcarek über ihren schnellen Erfolg wirklich noch überrascht?

    Obwohl Hilgert zunächst von Vorsatz, dann von Streit und Notwehr, dann wiederum von einer Tat im Affekt sprach, ohne wirklich genauere Angaben zur Tat zu machen, zweifelte die Staats-anwältin nicht einen Moment an diesem widersprüchlichen Geständnis. Von Anfang an galt die Devise: Keine Zweifel an der Wahrheit des Geständnisses aufkommen lassen, um einen großen politischen Skandal in Sachsen zu verhindern!

    Trotz dutzender Widersprüche, trotz falscher Gutachten, unglaubwürdiger Aussagen von Hilgert, trotz eines ungeprüften wilden Zahlenwirrwarrs, klarer Hinweise von Köberle auf einen andern Täter verzichtete Staatsanwältin Grajcarek auf den "sonst üblichen Abschlußbericht des Kripobeamten". Deshalb werden die vielen Widersprüche nicht herausgearbeitet, deshalb fällt (anscheinend) nicht auf, daß die zweite - sehr wichtige - Zeugenaussage der Lebenspartnerin von Köberle mit deutlichen Hinweisen auf das Tatmotiv Schloß nicht in die Anklageschrift eingeht, weil diese vermutlich rechtzeitig und vorsätzlich aus der Akte entfernt wurde.

    Und außerdem:

    Wenige Tage nach dem Erwachen stellt der ermittelnde Kripobeamte Köberle in einer äußerst kritischen gesundheitlichen Phase Fragen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen, die gut zwei Drittel Seiten lang waren. Die Antwort wollte er sofort. Köberle sagte, daß er dazu anhand der Unterlagen noch Stellung nehmen wolle, denn das erfordert ja nun einige Nachprüfung der Buchhaltung.

    Als die Vernehmungen für die Staatsanwaltschaft nicht das gewünschte Ergebnis bringen, sondern Köberle nicht aufhört, auf einen dritten, noch unbekannten Täter hinzuweisen, werden die (noch nicht vollständigen) Vernehmungen des einzigen Tatzeugen einfach gar nicht mehr fortgesetzt.

    Es mutet schon abenteuerlich an, wenn im Jahre 2003 die Staatsanwaltschaft nunmehr behauptet, daß die damaligen Aussagen des Opfers deshalb nicht stimmen   k o n n t e n , weil er nach einer Notiz der damals behandelnden Ärztin (zeitlich) noch desorientiert war.

    Diese letzte Behauptung der Staatsanwaltschaft als richtig angenommen läßt vermuten, daß Köberle - obwohl der einzige Tatzeuge in einem versuchten Tötungsverbrechen - niemals vernommen wurde!

    Wenn man den ganzen Fall nun im Lichte dieser Aussage der Staatsanwaltschaft betrachtet, so wollte offensichtlich die Staatsanwaltschaft im November 1996 die hilflose Situation von Köberle nutzen, um das (falsche) Geständnis Hilgerts auf unkorrektem Wege zu untermauern, und daraus einen quasi eigenen Vorteil zu ziehen...

    Mag man das Verhalten von Staatsanwältin Grajcarek bei den Ermittlungen vor dem Strafprozeß gegen Hilgert noch mit Dummheit oder Unerfahrenheit entschuldigen, so kann und muß bei ihrer Handlungsweise nach dem Prozeß zweifelsfrei von (kriminellem!) Vorsatz und Rechtsbruch gesprochen werden!


    Das Opfer
    wird
  • kriminalisiert
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  • demoralisiert
  •  
     
  • ruiniert
  • Widersprüche über Widersprüche
    Wildwest
    im wilden Osten
    Widersprüche
    zum Schuß
    Widersprüche
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    Widersprüche
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