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    Ein Richter
    ohne Profil

    Das Strafverfahren gegen Hilgert fand im April 1997 vor dem Landgericht Bautzen unter Vorsitz des Richters am Landgericht Jörg Kindermann statt.

    Aus heutiger Sicht kann unwidersprochen die Behauptung aufgestellt werden, daß dieser Prozeß lediglich ein Scheinprozeß zur Täuschung der Öffentlichkeit war und das dreiköpfige Richtergremium nicht an der Aufklärung der Wahrheit, sondern lediglich an der Verurteilung Hilgerts und an einem Schließen der brisanten Akte interessiert war.

    Höchst ungewöhnlich in diesem Prozeß war das Verhalten des Beisitzenden Richters Manfred Weisel. Ihm hatte Köberle bereits im November 1995 eine Strafanzeige im Zusammenhang mit dem Erbbaurechsvertrag übergeben. Obwohl die Namen der Beschuldigten auf einer Liste auftauchten, die überschrieben war:

    "liste der leute, die für den mordanschlag auf peter köberle verantwortlich sind"

    kamen ihm keine Zweifel am Geständnis von Hilgert...

    Können drei Richter wirklich den nun folgenden Schwachsinn in einem Urteil mit gutem Gewissen unterschreiben? Haben sie wirklich zuvor an den von Ihnen geleisteten richterlichen Eid gedacht? (S. 9)

    "...Bevor er (Hilgert) jedoch zu diesem Waldspaziergang aufbrach, ging er zu seinem hinter den Stallungen geparkten PkW, um sich den dort im Handschuhfach liegenden Revolver Colt Cobra zu holen, zu   l a d e n   und ihn - nicht ausschließbar - nur zu seiner Sicherheit mit auf den Waldspaziergang zu nehmen, denn er hatte gehört, daß sich im Wald illegal eingereiste Ausländer aufhalten würden und es schon des öfteren zu Überfällen gekommen sei..."

    Warum mußte Hilgert den Revolver laden? Den   g e l a d e n e n   Revolver hatte er nach eigenen Angaben immer im Auto. - Wer hat je in Ostsachsen von Überfällen durch illegale Ausländer gehört? Köberle traf Hilgert vereinbarungsgemäß im Restaurant und nicht während des behaupteten Waldspaziergangs.

    Sind subtile Märchen eines Angeklagten wirklich ausreichende Beweise bei einem versuchten Tötungsverbrechen?


    "Die Feststellungen zum Tathergang beruhen auf dem vollumfänglichen Geständnis des Angeklagten"

    "...diejenigen (Feststellungen) zu den Verletzungen des Geschädigten Köberle, zu dem Klinikaufenthalt sowie zu den Rehabilitierungsmaßnahmen auf dem Gutachten des bei der Operation anwesenden Sachverständigen Dr. Beuthin und auf den Angaben der behandelnden Ärztin Dr. Ingrid Adam sowie seiner Lebensgefährtin Carin Doris Zeller."

    Als das Verfahren gegen Hilgert lief, lag Köberle immer noch in der Klinik. Es war abgesprochen, daß das Gericht zur Vernehmung in die Klinik kommen werde. Am Tag zuvor legte Hilgert ein äußerst dürftiges handschriftliches Geständnis ab (auf dem Briefbogen seines Anwalts - Hilgert könne sich an die Tat nicht mehr genau erinnern - und noch ein bißchen Bla-Bla). Die Reise des Gerichts in die Klinik wurde daraufhin abgesagt. Einige Tage später wurde Hilgert zu nur 7 ½ Jahren Haft verurteilt.
    Im November 2000 wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen.

    Als Köberle das Urteil erstmals las, war es schon rechtskräftig. Die ganze juristische Aufarbeitung bis hin zum "abgekürzten Urteil" zeigt ein trickreiches, ja beinahe schon teuflisches Zusammenspiel von Gericht und Staatsanwaltschaft - jenseits jeglicher Rechtsstaatlichkeit...

    Der vorsitzende Richter Kindermann wies schriftlich an, die angebliche Tatwaffe der Staatlichen Waffensammlung zuzuführen. Eine Art Erledigungsvermerk auf dieser Anweisung erweckt den Anschein, als ob danach verfahren worden sei. Tatsächlich läßt Staatsanwältin Grajcarek (vermutlich auf höhere Weisung) diese Waffe zurück in die Asservatenkammer nach Bautzen bringen und dort ohne Einlagerungsschein zwischenlagern.

    Im November 1998 gibt StAin Grajcarek die Anweisung, diese Waffe zu vernichten. Eineinhalb Jahre später fragt die Staatsanwaltschaft nochmals nach, ob diese (vermutlich heiße???) Waffe auch vernichtet sei.

    Man kann es kaum glauben, aber es ist so: Der ermittelnde Kripobeamte bestätigt daraufhin, daß er den Revolver (in einem Anfall von vorauseilendem Gehorsam) bereits im Oktober 1997 vernichtet hat...

    Das Opfer
    wird
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